Bericht des Schüleraustausches zwischen dem Lyçée Vaugelas aus Chambéry und dem Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium aus Leipzig in Chambéry

Vom 17.-28. März waren die Schülerinnen und Schüler der 9.1 und der 9.4 und eine Schülerin der 9.2 in Chambėry zu Gast. Dabei handelte es sich um den Gegenbesuch innerhalb des diesjährigen Schüleraustausches zum Thema "Vergleich der Lebenswelten deutscher und französischer Jugendlicher“, dessen 1. Teil im Oktober 2012 hier in Leipzig stattfand.

Mit dem Vergleich der Lebenswelten deutscher und französischer Jugendlicher wurde das Ziel verfolgt, die Schülerinnen und Schüler zur Erkundung des Gastlandes und zur Begegnung mit seinen Menschen einzuladen und dabei die Kenntnisse in der Fremd-sprache auszuprobieren und zu erweitern. Es galt Entdeckungen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Alltag zu machen, in der Esskultur, beim Kochen, in der Schule, in der Freizeit, beim Sport, in der Familie usw.

Die Lebenswelten der Jugendlichen wurden in Chambery in folgenden drei Teilwelten untersucht:

  • Lokale, regionale Welt: Fahrradtour zum Lac du Bourget, gemeinsamer Kinobesuch, Stadtrundgang, verschiedene Museenbesuche, Stadtbesichtigung Aix-les-Bains
  • Welt der Ausbildung: Unterrichtsbesuche in der Partnerschule, Hospitationen in vier verschiedenen Berufsfachschulen, Besichtigung der Schulkantine, gemeinsame Plakatarbeit
  • Soziale Welt: Kino, Ausflüge am Wochenende mit der Familie bzw. Freunden, gemeinsames Abendessen in der Familie

Der kreative Teil des zweiten Teil des Austausches bestand in der binationalen Erstellung von Plakaten zu den Unterthemen des Projektes. Insgesamt sind 17 Plakate entstanden, die vergleichend die deutschen und französischen Lebenswelten einander gegenüberstellen. Seit dem 26.3.13 sind die Poster als Ausstellung zum o.g. Thema in der Mediathek des Lyçée Vaugelas ausgestellt.

Nach Ostern erfolgt die Nachbereitung der Austauschinhalte im Französisch- (vergleichende Auswertung der Unterrichtsbesuche, Analyse einer Filmsequenz, Spracharbeit: idiomatische Redewendungen), Geographie- (Thema: Nationalparks, Naturparks in Frankreich), Kunst- (Aufbau und Gestaltung von Plakaten) und Deutschunterricht (Quellenarbeit).

Monika Schulze

Berichte der Teilnehmer

Die Berichte der Teilnehmer wurden weitgehend in ihrer Originalversion belassen - Fehler, die das Verständnis stark beeinträchtigen, wurden korrigiert.

Anreise 17.3.2013

Sonntag, 17.3.2013

Nachdem viele eine kurze Nacht hatten, trafen sich die 9.1 und die 9.4 am Hauptbahnhof. Nachdem wir uns alle von unseren Eltern verabschiedet haben, fuhren wir schließlich um 7:11 los. Am Anfang gab es noch viel Chaos, da es Komplikationen mit der Sitzverteilung gab. Jedoch als alle saßen, wurden die ersten Laptops und Gameboys rausgeholt. Da wir alle Unmengen an Essen mithatten, wurde erstmal ordentlich gefrühstückt. Als wir den halben Tag schon im Zug verbracht haben, stiegen wir schließlich in Bern um. Vor lauter Aufregung wusste ich nicht mehr, welcher mein Koffer war. Das gab natürlich großes Chaos, weil alle dachten, mein Koffer sei in dem Zug der gleich wieder losfahren würde. Trotzdem gesucht und gefunden. Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, haben wir gemeinsam auf dem Bahnhof den "Harlem-Shake" getanzt. Das war sehr amüsant, aber die Lehrer haben sich bestimmt gedacht: "Oh je, das sind unsere Schüler!" Als wir dann weiter fuhren, dauerte es bis nach Genf nicht mehr ganz so lang. Jedoch dort am Bahnhof mussten wir auf unseren Anschlusszug warten. Während der Wartezeit mussten wir durch den Zoll, das war sehr spannend für mich, da ich vorher noch nie durch einen Zoll musste. Alles hat super geklappt und ging recht schnell. Auf der Fahrt nach Chambéry sind wir unter anderem durch Lausanne gefahren. Das war richtig schön, da wir vor 2 Jahren dort zum Austausch waren und alle Erinnerungen hochkamen. Plötzlich stieg die Aufregung: Noch eine Stunde bis Chambéry! Der TGV fuhr schneller und schneller und plötzlich waren wir da! Unsere Gastfamilien haben uns am Bahnhof in Empfang genommen - leider im Regen. Schließlich fuhren wir alle zur Gastfamilie, aßen noch etwas und sind dann ins Bett gefallen.

(Caro)

Lundi, 18 mars 2013

Aujourd'hui, nous sommes allés au lycée Vaugelas pour la première fois. Mme Bader, la prof d'allemand de nos correspondants, nous a accueilli e puis on a pris le petit déjeuner ensemble.
A deux ou en petits groupes, nous sommes allés en cours de français. Après, on a mangé au self. Certains ont visité la cuisine du lycée et les autres ont fait un tour de ville, organisé par les élèves français. Ensuite, on a résumé les activités de la journée et on nous a présenté le programme des jours suivants. Nous avons passé la soirée en famille.
(Clara)

Lundi, 25 mars 2013


Aujourd'hui, on a eu le temps pour terminer nos affiches. Nous avons commencé à 8 heures. La journée s'est terminée à 17 heures. Entre-temps, il y avait bien sûr la pause de midi et un cours de sport. Là, on a divisé le gropue en deux. Une partie a joué au handball et l'autre au basket. C'était drôle.

(Philipp)

Chambéry se trouve dans les nuages et le brouyard. Comme presque tout les jours depuis que nous sommes ici. On est allé à l'école à 8 heures. Les premiers 90 minutes on a travaillé avec nos affiches. Vers 10 heures on est allé au gymnase pour faire du sport. Après un échauffement assez long on a joué au basket et au handball. Mais à la fin on a perdu tout les quatre matchs. Après, nous sommes allés à la cantine pour manger notre repas. Vers 14 heures on a continué notre travail pour les affiches. Au bout de 90 minutes de travail trés dur, on a terminé. La journée s'est terminée à 17 heures en affichant les affiches au mur dans le CDI.

(auteur inconnu)