Schat Bratisalva Leipzig vom 22.6.14 bis 28.6.14 in Leipzig

Ein Projektbericht

Wie verändert sich ein junger Mensch als Teilnehmer eines Schüleraustausches oder anders gefragt: Was lernt er dabei?

Diese Frage wurde den Jugendlichen, die am diesjährigen Schüleraustausch zwischen dem A.-Ph.Reclamgymnasium und dem Gymnazium Bilikova in Leipzig teilnehmen in der Galerie für zeitgenössische Kunst gestellt. Diese Frage kann auf unterschiedliche Art und Weise beantwortet werden und genau das taten die Schülerinnen und Schüler am Ende unseres Austausches.

Unsere Partnerschaft besteht seit 1992 und man könnte meinen, genug voneinander gelernt. Wir haben -- wie schon in den letzten Jahren und Jahrzehnten- intensiv miteinander gearbeitet, in der Projektarbeit, während der vielen Führungen , in unserer Freizeit und im Miteinander bei sehr vielen kreativen Angeboten, bei unseren ausführlichen Stadtrundgängen und bei vielen intensiven Gesprächen.

Unsere Partner waren das Theater der Jungen Welt Leipzig, das Hygienemuseum Dresden, .das Edvard Grieg Haus Leipzig, die Marketing GmbH Leipzig die Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig, der Zoo Leipzig.

Das Bauhaus Dessau setzte besondere Akzente zu unserem Thema. Die Meisterhäuser und auch der Wörlitzer Park wurden besichtigt. In der knapp bemessenen Freizeit waren ein gemeinsamer Kinobesuch, Frühstück und Spaziergänge durch das Grün Leipzigs auf der Agenda. Wir besuchten den Freizeitpark Belantis und den Leipziger Zoo. Immer wieder spielten Kunst und Kultur eine große Rolle.

Auf die oben aufgeworfenen Fragen geben Schülerinnen und Schüler folgende, ausgewählte Antworten.

  • Dass feste und beständige Freundschaften entstehen
  • Das Kennenlernen neuer Menschen, deren Kultur, deren Land und die Mentalitäten, Anschauungen der Menschen
  • Dass keine Langeweile entsteht
  • Zusammen arbeiten und Spaß haben
  • Geschichte erleben und herausfinden, dass die Geschichte Leipzigs mit der von Bratislava eng zusammengehört
  • Gegenseitige Gastfreundschaft
  • Toleranz,Kreativität,Verantwortung gegenüber dem Partner, Geduld

L.Förtsch

Bericht über den Schüleraustausch mit Bratislava

10.06.2013-16.06.2013

Am Montag sind wir mit ca. 45 Minuten Verspätung am Bahnhof angekommen und wurden direkt von unseren Gastschülern begrüßt und dann gingen wir zu ihnen nach Hause und konnten uns mit den Familien bekannt machen.

Am nächsten Tag gingen wir zuerst in die Schule, wo wir vom Direktor begrüßt wurden, einige Episoden des Lebens von Herrn Banas erfuhren und der Autor uns seine Sicht auf die damalige politische Situation schilderte. Später nahmen wir auch eine Stunde am Unterricht teil. Später haben wir einen Stadtrundgang gemacht. Auf diesen folgte ein Besuch beim Deutschen Botschafter, wo wir viel Interessantes über die wirtschaftliche Lage der Slowakei nach der Trennung von Tschechien und heute erfahren haben.

Mittwoch haben wir zunächst eine Höhle, dann ein Schloss und später eine Burg besichtig, wobei ich den Höhlenrundgang am besten fand. Nach dem Mittagessen konnten wir außerdem noch einen Wildvogelpark besuchen, was für mich ein sehr schönes Erlebnis war, da die Tiere direkt an uns vorbeiflogen und wir Spannendes erfuhren.

Auf den Donnerstag freute ich mich am meisten, da wir an diesem Tag das Schloss Schönbrunn und die Winterresidenz der Familie Habsburg besuchten, was sicherlich für jeden, aber besonders fuer Sisi-Liebhaber ein tolles Erlebnis war. Wir bekamen aber auch noch andere Bauten, wie zum Beispiel den St. Petersdom oder die Pestsäule zu sehen. Die anschließende Zeit haben meine Austauschschülerin und ich natürlich damit verbracht, durch die Läden zu stöbern.

Auch der Freitag war ein sehr schöner Tag, was auch am Wetter lag, besonders aber am gemeinsam mit den anderen Austausch- und deutschen Schülern verbrachten Nachmittag, der sich an die Projektarbeit in der Schule anschloss.

Wir haben in einer sehr schönen Waldgegend zuerst ein Lagerfeuer gemacht und gegrillt. Später haben dann einige zusammen mit uns Frisbee gespielt.

Am Samstag hat jeder Zeit, etwas mit seinen Familien zu unternehmen, worauf ich mich sehr freue. Am Sonntag müssen wir leider wieder die Heimreise antreten.

Sara

In den Zeiten des Hochwassers

Schüleraustausch Bratislava-Leipzig vom 10.6.13 bis 16.6.13

Die Vorbereitung stand und dann kam das Hochwasser. Die Deutsche Bahn konnte oder wollte nur vage Aussagen kundtun und so reiste unsere Gruppe vorsorglich zur nachtschlafender Zeit ab, eher als geplant. Wir kamen natürlich später als geplant an, im langsamen Tempo entlang der Elbe. Der Zug schlich über weite Strecken vorbei an gekenterten Kähnen, Häusern, die komplett oder teilweise in der Elbe versanken und je weiter wir uns Prag näherten, an Menschen, die aufräumten.

In Bratislava selbst war aufgeräumt, die Schutzzone abgebaut und die Sonne schien.

Wir besahen uns die Donau und waren zufrieden. Gleich am ersten Tag gab es zu unserem Arbeitsthema "1989" zuerst eine Projektarbeit, danach die Diskussionsrunde mit dem Schriftsteller Herrn Josef Banas. Dieser ist Autor des Romans "Jubelzone", erschienen in mehreren Sprachen. Herr Banas war in der DDR-Kulturattaché und erlebte die Friedliche Revolution in Berlin, Prag und zu Hause in Bratislava.

Ein sehr kurzweilige Diskussion über Verantwortung, Geschichte und überhaupt die gemeinsame Geschichte unserer beider Länder kam zur Sprache.

Die Schüler besuchten den Unterricht und sofort ging es weiter zur Stadtführung und am späten Nachmittag in die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland. In dieser erwartete uns Herr Botschaftsrat Wiemers. Viele neue Informationen konnten wir mit aus der Botschaft nehmem: Die aktuelle wirtschaftliche Situation der Slowakei, die schwierige Geschichte der Trennung der Tschechoslowakei und die Rolle der Staaten in der Friedlichen-Samtenen Revolution 1989. Herr Wiemers stand noch nach dem Gespräch den Schülerinnen und Schülern unserer beider Laender zur Verfügung.

Zur Sicherheit liefen wir noch einmal an die Donau.

Der nächste Tag zeigte Spuren der großen Regenfälle in den kleinen Karparten, schlammige Wege und unglaublich viele Bausstellen. Dennoch erreichten wir unsere Ziele: Ein Schloss bei Modra, eine Tropfsteinhöhle und Cerveny Kamen.
Nebenbei erlegten unsere Schüler ihre Projektaufgaben.

Die nächsten Tage dienen unserer Projektarbeit, der Besichtigung Wiens und zusammen werden wir an der Moldau grillen, feiern und uns freuen, dass es einige Menschen bereits geschafft haben, die Wiesen und Auen trocken zu bekommen.

Klar denken wir an die , die noch um ihr Hab und Gut bangen. 

L. Förtsch 13.6.13

Schüleraustausch 2012 Bratislava – Leipzig

 

11.6.12 bis 18.12.12 in Leipzig

Ein Bericht

Manche Erfahrungen in einem Menschenleben sind prägend, manche bestätigen Vorahnungen und andere wiederum bereichern den Menschen einfach. In diesem Austausch stellten wir einmal mehr fest, dass uns mehr Gemeinsamkeiten verbinden, als Unterschiede trennen.

Dies widerspiegelte sich nicht nur in den Schülerinterviews mit unterschiedlichsten Gesprächspartnern aus beiden Länder und zu unterschiedlichsten Themen, sondern auch bei unseren gemeinsamen Aktivitäten. In den Interviews befragten die Schülerinnen und Schüler in Bratislava und Leipzig Kulturschaffende, Musiker, Sportler, Umweltaktivisten, Mitarbeiter von Stiftungen und Städteplaner. Beide Befragungen ergaben, dass in unseren Ländern gleichermaßen Anstrengungen unternommen werden, um kulturell, sportlich und innovativ zu sein.

Unsere Projektpräsentation am Freitag untermauerte diese Feststellung. Sechs national gemischte Gruppen hatten zu den genannten Themen gearbeitet und präsentierten in der Marketing GmbH im höchsten Gebäude von Leipzig, dem MDR Hochhaus.

Ein besonderes Ereignis war sicher die Leipziger Notenspur, ein Ergebnis des bürgerschaftlichen Engagements der Bürger von Leipzig. Unsere Gäste bekamen einen Einblick in das musikalischen Leben ihrer Gastgeber. Zum Bachfest konnten sie sich von dem vielseitigen Angebot an Musik überzeugen und waren selbst Hörende der Bachschen Werke in der Thomaskirche.

Unsere Exkursion am Mittwoch führte uns in den ehemaligen Tagebau im Süden von Leipzig. Dort erfuhren die Schüler eine Menge über den Raubbau der Natur zu DDR Zeiten und die mühsame Rekultivierung , die bis heute andauert. Das schöne Naherholungsgebiet konnten wir in Augenschein nehmen, auch besuchten wir den Freizeitpark „ Belantis “.

Unsere Schule befindet sich im Komplettumbau. So sind wir in Interimschulen untergebracht. Die Architekten unserer Schule folgten unserer Einladung zu einer Gesprächsrunde über den Stand der Baumaßnahmen, über die Besonderheiten des neuen Deutsch – Französischen Campusprojektes. Unsere slowakischen Gäste formulierten: „Wir würden uns freuen, wenn an unserer Schule auch (ebenfalls ein bilinguales Gymnasium) etwas gebaut bzw. verbessert werden würde.“

In unserem Workshop zum Thema „Umweltschutz in Leipzig“ erarbeiteten unsere Schülerinnen und Schüler eine Menge Wissenswertes zu unterschiedlichsten Vereinen und Aktivitäten im Bereich Ökologie und Umweltschutz. Vertiefen konnten wir unser Wissen zum Thema Regenwald auch bei dem Besuch des „Gondwanalandes“ im Leipziger Zoo. Selbstverständlich bekamen wir auch die architektonischen Besonderheiten des Leipziger Zoos erläutert.

Unsere slowakischen Gäste formulierten klar, dass Deutschland und speziell Leipzig viel aktiver und ökologischer agieren als die Slowakei und auch die Stadt Bratislava.

Unsere Gäste besuchten auch die Landeshauptstadt Dresden und deren Sehenswürdigkeiten. Und natürlich spielte die Fußball – EM während unseres Austausches eine große Rolle.

Wir danken allen Unterstützern unseres Austausches, allen Eltern, Kollegen, dem Architekturbüro und Frau Baumgard, Frau Klauer und vor allem Frau Schulz von der Marketing GmbH und ihren Mitarbeitern.

 

Leipzig, den 18.6.12

Lioba Förtsch

Abschlussbericht Schüleraustausch Juni 2011

Bratislava – Leipzig 14.6.2011 bis 21.6.2011 in Bratislava

In diesem Jahr hatten wir allen Grund zum Feiern, denn unsere Schulpartnerschaft besteht genau 20 Jahre. Das Besondere daran ist, dass sie nicht unterbrochen wurde, dass wir konstant und partnerschaftlich zusammen arbeiten konnten. Jedes Jahr haben wir ein Projektthema bearbeitet, daran geforscht und immer haben wir versucht, die Themen kompatibel zu machen, d.h. wir haben beide Länder miteinander verglichen.

So arbeiteten wir zu Europa, zu Vorurteilen, zu politischen Systemen, zum Thema Arbeit, Wohnen, Situation von Jugendlichen. In diesem Jahr haben wir das Projektthema – Minderheiten in der Slowakei und in der Bundesrepublik Deutschland – ein Vergleich – gewählt.

Zu Beginn unserer Projektarbeit wählten sich die Schüler in ihre Projektgruppen ein um je eine Minderheit, die hier in der Slowakei ihren Platz hat zu bearbeiten: Die ungarische Minderheit, die polnische und kroatische Minderheit, die der Roma und Sinti und der Rutenen sowie die Karpartendeutsche Minderheit. Wie in all den Jahren unserer Zusammenarbeit arbeiteten die Schüler in national gemischten Gruppen und auch die Präsentation erfolgte in beiden Sprachen. Herausgekommen ist eine sehr informative und landeskundlich und politisch interessante Zusammenschau alle der genannten Minderheiten.

Viel Platz zur Diskussion war gegeben, viele Fragen wurden gestellt und nicht alle konnten beantwortet werden. Vielleicht gelingt uns dies bei der nächsten Projektarbeit zu diesem Thema 2012 in Leipzig. Zu unserem Schüleraustausch gehörten Unterrichtsbesuche genauso wie Exkursionen nach Wien und nach Komarno und Sturovo. Geplant war ebenso eine Exkursion nach Ostrihom in Ungarn. Diese mussten wir abbrechen, Julius war erkrankt, musste ins Krankenhaus und wurde dort operiert. Wir haben zu unserem Projektthema viele Museen in Bratislava und der Umgebung besucht: Das Museum der ungarischen Kultur, das Museum der kroatischen Kultur, das Slowakische geschichtliche Museum und das Museum der Karpartendeutschen in Bratislava. Interessant sind die Interviews unserer Schüler zum Thema „Minderheiten „zu lesen.

Jede Projektgruppe führte zwei Interviews durch, eines in deutscher, eines in slowakischer Sprache. Die Präsentation aller Ergebnisse fand am Montagnachmittag in der Aula des Gymnasiums Bilikova statt. Und gefeiert haben wir unser 20-jähriges Bestehen auch: in der Schule, beim Grillfest und bei vielen kleineren Partys unserer Schüler.

Lioba Förtsch 23.6.11

20 Jahre Schulpartnerschaft und Schüleraustausch Bratislava – Leipzig

 

1991 erhielt –ziemlich auf den Tag genau- unsere Schule, damals noch die Dimitroffschule einen Anruf von meiner Kollegin Dr. Horova. Wie bei uns im Osten der Bundesrepublik war in der Slowakei alles, auch die Schullandschaft im Umbruch. Das Gymnazium Bilikova war schon sehr viele Jahre eine Schule mit modernen Fremdsprachen. Nun wollte man dort einen bilingualen Zweig Deutsch instalieren, Österreich liegt ja direkt vor der Hasutür und die deutsche Sprache war schon in der Tschechoslowakei eine bevorzugte Fremdsprache. Meine Kollegin Ilonka hatte jedenfalls (ohne Internet) herausgefunden, dass es in Leipzig eine ähnliche Schule gibt, die unter anderem das Fach Tschechisch als Fremdsprache anbietet. Also rief sie an, man holte mich an den Telefonaparat und wir beide verständigten uns kurz und knapp, dass ein Schüleraustausch eine sehr gute Idee sei.

Wir waren uns symphatisch, ohne uns je gesehen zu haben und dies ist bis heute so, zwanzig Jahre später. Zur Sympathie kam hinzu, dass wir einen ähnlichen Arbeitsstil haben und beide Verlässlichkeit als Tugend schätzen. Seit sehr, sehr vielen Jahren sind wir Freundinnen.

Kurzerhand wurde der erste Schüleraustausch organisiert, damals fuhr noch eine ganze Klasse. Unsere Schüler waren neugierig, aufgeschlossen und am Leben des Partners und seinem Lebensumfeld interessiert.

Das ist bis heute so geblieben. Späteren Generation, dann schon in gemischten Altersgruppen, war es wichtig, den Blick auch gen` Osten zu wenden, wo ja alle Welt Richtung Westen blickte.

Entstanden sind viele Freundschaften, gewachsen ist das gegenseitige Wissen darum, dass es auf dieser einen Welt nur gemeinsam geht.

Wir Leipziger machen uns in unserem Jubiläumsjahr vom 14.6.11 bis zum 21.6.11 auf den Weg zu unseren Freunden in die Slowakei. Wie in all den Jahren, werden wir auch bei diesem Austausch zu einem Thema arbeiten. Das Thema „Minderheiten“ steht in unserem Fokus.

Unser Austausch hat keinerlei Unterbrechung erlitten, ganz kontinuierlich konnten wir 20 Jahre arbeiten. Unser Dank gilt unseren Schulleitungen, dem Kultus und der Stadt Leipzig und dem Honorarkonsul Herrn Eschment, der leider 2011 sein Amt abgab.

Und der Dank gilt vielen „unsichtbaren“ Helfern, den Eltern als Gasteltern, den Kollegen und den Sachbearbeitern in den Ämtern.

Der nächste Austausch für den Juni 2012 in Leipzig ist bereits geplant. Wie schon die letzten 20 Jahre suchen wir auch 2011 Unterstützer und Förderer ohne die wir nicht sorgenfrei planen können. Wer möchte, kann jederzeit eine Unterstützung auf das Konto unseres Fördervereins überweisen. Dafür schon jetzt ein Dankeschön auch im Namen der Schülerinnen und Schüler!

Leipzig, der 17.4.11

Lioba Förtsch

Bratislavaaustausch 2010 vom 17. - 24. Juni 2010 – Slowakische Gäste in Leipzig

Am Donnerstag war es soweit: Endlich fand der Rückaustausch vom Austauschprogramm mit Bratislava statt! Schon eine halbe Stunde vor der Ankunft warteten wir ungeduldig vor der Schule. Dann fuhr ein kleiner, weißer Minibus auf den Parkplatz. Sie waren da. Sofort fielen sich alle in die Arme, hier und da wurde eine Freudenträne verdrückt. Gleich wurde das Gepäck in den Kofferräumen verstaut, und der Partner nach Neuigkeiten ausgequetscht.

Am Freitag nahmen die Slowaken mit uns Deutschen an den ersten beiden Unterrichtsstunden teil, dann wurde gemeinsam der erste Teil vom Projekt erarbeitet. Dieses Jahr zum Thema „Altern in Deutschland und der Slowakei“. Am Mittag hörten wir einen kurzen Vortrag aus dem Familienbüro der Stadt Leipzig. Nachmittags liefen wir alle durch die Leipziger Innenstadt. Jeder deutsche Schüler hatte zu einem bestimmten Gebäude einen kurzen Vortrag ausgearbeitet, so dass das Programm sehr abwechslungsreich war.

Samstag und Sonntag verbrachten eigentlich alle zusammen. Man traf sich zu grillen, Zoo besuchen, Shoppen, Quatschen, Filme gucken,...

Montagmorgen wurden wir alle sehr früh aus den Federn getrieben. Der Grund: Ein Kurztrip nach Berlin! Nach der 2 sündigen Fahrt, wartete Herr Tiefensee ganz geduldig auf uns, um uns durch den Bundestag und alle möglichen Gemächer in diesem Riesenhaus zu führen. Danach konnten wir selbst die Glaskuppel des Bundestages „erklimmen“.

Nach einer geraumen Mittagspause trafen wir uns mit einem Stadtführer aus Berlin, der uns dann noch die restlichen Sehenswürdigkeiten gezeigt und erklärt hat.

Danach hatten wir nochmal eine riesige Pause. Die wurde natürlich genutzt: Wir überfielen 'Dunkin' Donuts', Starbucks, den Ritter Sport Laden, … unter anderem auch Galeria Kaufhof. Leider ging es dann 18.00 Uhr schon wieder nach Hause. :(

Am Dienstag hatten wir vormittags wieder Zeit, an unserem Projekt zu arbeiten. Am Abend traf sich unsere Gruppe um gemeinsam im Johannapark zu grillen. Am Mittwoch trafen wir uns vormittags mit Herr Jung, unserem Bürgermeister, der uns einen Vortrag hielt. Dann fuhren wir zurück in die Schule um uns gegenseitig unsere erarbeiteten Themen vorzustellen. Alles hat gut geklappt, so dass wir dann auch früh in den Vergnügungspark „Belantis“ fahren konnten. Dort wurde eine Runde nach der anderen in der Achterbahn gefahren, und keiner wollte so recht an morgen denken, an die Abreise.

Es waren wunderbare Tage mit den Slowaken und wir freuen uns schon sie im Winter wiederzusehen.

Nochmal ein riesiges Dankeschön an die Sponsoren, die diesen Austausch unvergesslich gemacht haben!

Luise Haubenreiser

Austausch im Schuljahr 2009/10

Schüleraustausch Bratislava – Leipzig 2009/10

28.1.10 – 5.2.10 in Bratislava

B Botschafter: Herr Dr. Axel Hartmann, Botschafter der BRD besucht unsere Partnerschule Bilikova. Wir können mit ihm sprechen und er berichtet über seine Tätigkeit in Bratislava, seine Erlebnisse vor und nach der Friedlichen Revolution.

R radost - wie fröhlich sein: Das sind alle Teilnehmer unseres Austausches, praktisch gibt es keine schlechte Laune.

A Alterspyramide: Unser Projektthema, welches uns auch noch im Juni in Leipzig beschäftigen wird.

T Trencin: Mittelalterliche Stadt der Slowakei, gelegen an den Kleinen Karpaten

I Im Schnee: Überall liegt soviel davon, dass man schon in weiß denkt.

S  Sonnenbrille: Oft gekauftes Teil in H&M, schließlich haben wir außer Schnee auch Sonne (bei Till zu bestaunen)

L Leipzig im Juni: Unsere Gäste kommen.

A Austria: Ein Ausflug nach Wien und natürlich Schönbrunn.

V  Vieden wie: Wien

A Austausch: Seit 1992

 

S  sneh – wie Schnee: Viel davon und dadurch wird die Möglichkeit eröffnet, Schlitten und Ski zu fahren

L Laska – wie Liebe: Der Brunnen der Liebe steht auf der Burg in Trencin

O wie Omar: Die Sage über die Liebe des türkischen Adligen Omar zu wunderschönen Fatima: Fatima war die Gefangene des Burgherren Zapolya. Omar grub viele Jahre im harten Burgfels von Trencin einen Brunnen. Erst dann sollte er Fatima bekommen. Er schaffte es, auch wenn viele seiner Gefährten das Graben nicht überlebten. Er brachte dem Burgherren einen ersten Becher Wasser und konnte daraufhin seine Fatima mitnehmen.

V vylet wie: Ausflüg in und um Bratislava

E Entbindung: Während des Austausches wurden im Hausa Hora (slowakische Organisatorin Frau Dr. Horova) fünf junge argentinische Doggenwelpen auf die Welt befördert.

N narok – wie Anspruch: Hoch und höher

S Sarah rutscht in ihren neuen slowakischen Stiefeln, weiß sich aber den Berg hinunter zu helfen und rutscht dann auf einer Tüte den steilen Berg hinab.

K  wie Kubackova, Elenka: Die betreuende Lehrerin, immer zur Stelle

O Oh, leider schon wieder vorbei – unser Schüleraustausch…

Lioba Förtsch 8.2.10

Slowakeiaustausch 2009

Vom 11.06.2009 bis zum 19.06.2009 hatten einige Schüler, der 8. Klassen, die Möglichkeit beim Schüleraustausch Leipzig - Bratislava teilzunehmen.

Als wir früh am Morgen mit dem Bus starteten, wussten wir nicht was uns erwarten würde und so machten wir uns mit Freude, aber auch gewissen Erwartungen auf die Reise.

Der erste Abend in der Slowakei war schon sehr aufregend. Die slowakischen Austauschschüler hatten mit uns einiges vor und so gingen wir direkt nach der Ankunft ins Kino, wo wir einen englischen Film schauten - so konnte ihn jeder verstehen. Auch die Tage danach wurden wir nicht enttäuscht: Neben gemeinsamem Grillen und Fußballspielen, fanden auch Stadtrundgänge und Museumsbesuche statt. So sahen wir die malerische Altstadt, die man umgeben von Plattenbauten, nicht erwartet hätte. Die Slowaken zeigten den Deutschen Bratislava's schönste Orte und stellten sie vor. Außerdem arbeiteten wir auch an einem Projekt, dass wir am Ende der Woche zusammen präsentierten.

An einem Tag fuhren wir sogar nach Wien, wo viele von uns noch nie zuvor gewesen waren. Wir besichtigten Schloss Schönbrunn und hatten danach 2 Stunden Freizeit um uns zum Beispiel mit einem Eis zu erfrischen. In dieser Woche lernten wir also gleich zwei tolle Großstädte kennen. Und letztendlich trugen die aufregenden Erlebnisse wie auch die neugefundenen Freunde dazu bei, dass unsere Erwartungen übertroffen wurden.

Pia Sophie Teufert