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Wir im FRANZ

Das Deutsch-Französische Bildungszentrum der Stadt Leipzig ist ein Zusammenschluss von fünf Leipziger Bildungseinrichtungen in öffentlicher Trägerschaft. Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit ist die deutsch-französische bilinguale und bikulturelle Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen von der Kindertageseinrichtung bis zum Schulabschluss.

Zentraler Standort

Der Campus mit allen Einrichtungen befindet sich im Zentrum Südost der Stadt Leipzig in der Nähe des Bayerischen Platzes.

Die beteiligten Bildungseinrichtungen befinden sich auf der Karte unter (Legende):

  •     Deutsch-Französische Integrative Kindertageseinrichtung Leipzig
  •     Pablo-Neruda-Schule, Grundschule der Stadt Leipzig sowie Hort der Pablo-Neruda-Grundschule Leipzig
  •     Georg-Schumann-Schule, Oberschule der Stadt Leipzig
  •     Anton-Philipp-Reclam-Schule, Gymnasium der Stadt Leipzig

Arbeitsgrundlage

Grundlage der Arbeit ist die „Konzeption des Deutsch-Französischen Bildungszentrums Leipzig“, verabschiedet durch den Stadtrat der Stadt Leipzig am 20. April 2011. In den Einrichtungen wird nach den aktuell gültigen Lehr- und Bildungsplänen des Freistaates Sachsen, teilweise in modifizierter Form, gearbeitet.

Organisationsstruktur und Gremien

Träger der bilingualen Bildung und Erziehung der Kinder in der Kindertageseinrichtung ist der Verein Deutsch-Französische Bildung in Kita und Schule – mille pattes e. V. Die Arbeit des Deutsch-Französischen Bildungszentrums wird durch verschiedene weitere Gremien begleitet.

Die Leiter der fünf Einrichtungen bilden das Steuerungsgremium, das sich vierzehntägig zur Beratung trifft. Ihm obliegt die inhaltliche und organisatorische Verantwortung für die Arbeit im Deutsch-Französischen Bildungszentrum.

Die Konferenz des Deutsch-Französischen Bildungszentrums ist das wichtigste Entscheidungsgremium. Sie tagt in der Regel dreimal pro Schuljahr. Ihr gehören die Leiter der fünf Einrichtungen, je ein Vertreter des pädagogischen Personals, ein Elternvertreter, ein Schülervertreter der Oberschule und des Gymnasiums sowie ein Vertreter des Vereins mille pattes e. V. an.

Ein Conseil spécialisé wird die Entwicklung des Deutsch-Französischen Bildungszentrums in inhaltlichen Fragen begleiten, unterstützen und fördern. Die Mitglieder, Vertreter der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden vom Oberbürgermeister der Stadt Leipzig berufen. Den Vorsitz hat die Beigeordnete und Bürgermeisterin für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule.

Das Kuratorium des Deutsch-Französischen Bildungszentrums Leipzig e. V. berät und unterstützt die Arbeit des Bildungszentrums auf der organisatorischen Ebene.

Bildungspolitische Grundsätze

Das Kernstück des Deutsch-Französischen Bildungszentrums ist ein durchgängiger Bildungsgang von der Kindertageseinrichtung bis zum Schulabschluss (Haupt- bzw. Realschulabschluss oder Abitur). Dabei besteht die Möglichkeit, die bilinguale Ausbildung zu unterschiedlichen Zeitpunkten zu beginnen: im Kindergarten, in der Grundschule, mit Eintritt in die weiterführende Schule, gegebenenfalls auch später.

Im Mittelpunkt des pädagogischen Wirkens stehen die Gleichrangigkeit der deutschen und der französischen Sprache und Kultur. Die Arbeit in den Einrichtungen orientiert sich an der Immersionsmethode. So wird in den Schulen die Fremdsprache auch außerhalb des Fremdsprachenunterrichts als Arbeitssprache genutzt, z. B. im Sachfachunterricht.

Kindertageseinrichtung Grundschule Hort Oberschule Gymnasium
Bilinguale Bildung und Erziehung nach der Immersionsmethode Intensives Sprachenlernen mit schuleigner Akzentuierung Bilinguale Bildungs- und Freizeitangebote Sprachunterricht und bilinguale Sachfachangebote, Ziel: DELF Sprachunterricht und bilinguale Sachfachangebote, Ziel: AbiBac

Leitlinien der Kooperation

Grundlage der Kooperation zwischen den Einrichtungen des Bildungszentrums bilden eine Kooperationsvereinbarung und ein jeweils für ein Schuljahr gemeinsam erstellter Arbeitsplan. Die Leitlinien der Kooperation werden in der Konzeption und der Kooperationsvereinbarung beschrieben und im Arbeitsplan konkretisiert. Vordergründig geht es um

  •     die fließende Gestaltung der Bildungsübergänge von einer Einrichtung in eine andere,
  •     einrichtungs- und schulartübergreifende Bildungsangebote sowohl im Rahmen des Regelunterrichts (z. B. Unterrichtssequenzen, Exkursionen, Schüleraustausche, Projekte) als auch innerhalb der Ganztagesangebote,
  •     gemeinsam entwickelte Unterrichtskonzepte,
  •     gemeinsame Teilnahme an regionalen Veranstaltungen (Wettkämpfen und Olympiaden) wie auch gemeinsame Feste,
  •     ein gemeinsames Konzept der Begabtenförderung,
  •     gemeinsame Nutzung personeller und technischer Ressourcen,
  •     gemeinsame thematische Elternabende,
  •     gemeinsame Lehrer- und Erzieherfortbildung.

Ansprechpartnerin

Frau Dr. Petra Seipel
Leiterin des Steuerungsgremiums

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